Bei der Palmina

Bei der Palmina

„Wir treffen uns bei der Palmina!“ Ein Sprachfetzen aus dem Gespräch zweier Frauen, den ich behielt. Kurz danach hörte ich ein kleines Mädchen zur Mutter sagen, die im Gespräch mit einer Freundin war und dabei deren Aufsteckfrisur zurechtmachte: „Bei der Palmina!“ und fort war das muntere junge Wesen.

Später, als ich nach dem Hauptplatz fragte – Domodossola ist ja nicht sehr groß – hörte ich wieder das Wort, das mich an Palmfett erinnerte: „Sie gehen da vorne an der Palmina vorbei und schon sehen Sie rechts vor Ihnen die Via Palmina, die auf den großen Stadtplatz zuführt.

Das war sie nun, „Die Palmina“! Ich stand vor einer Statue, ich nenne sie Statue, auch wenn das zu dem ich aufblickte, eher wie eine poppige Werbung aussieht. Wofür wirbt diese füllige Dame da auf dem Sockel? Für ihren Mann, den sie wie eine Baguette an ihren Busen gedrückt hält?

In dieser alten Stadt mit Renaissancehäusern, deren Farben Jahrhunderte freilegen, ist diese schrille Polyesterfigur auf weißem Marmorsockel auf einem engen Platz eher eine unerwartete Begegnung.

Es war gar nicht möglich, von den grellen Farben abzusehen, sie und die Figur musste man einfach als gegeben hinnehmen. Das ultramarin-blaue Kleid sprang mich geradezu an, die weißen Haare mit jenem obgligatorischen Violetton der gepflegten älteren Dame und der prangende Goldschmuck an Hals und Armgelenk, ein Inkarnat, dessen geschminkte Tönung  vom blassen Puderweiß zum gehöhten Rouge der Wangen sich zu steigern wusste, kontrastierend zu den abblätternden antiken Fassaden, den wohl proportionierten aber blinden Fenstern, in denen die Figur gebrochen sich spiegelte.

Mein Blick blieb nicht hängen an der künstlichen Natürlichkeit der Dame, nein, er wanderte immer von ihrem reizendem Glanz zu dem Männchen, das sie an sich gedrückt hatte und der einen Strauß Blumen in der Hand hielt.

Ordentlich und korrekt war alles an ihm: Scheitel geradegezogen, blau, weiß gestreiftes Hemd mit abgesetzt weißem Kragen, Krawatte, Gilet und feinstem Nadelstreifenanzug. Die Schuhe: natürlich, polierte Budapester Leiste, wie üblich konservativ gelocht!

Und sein Gesichtsausdruck? Einer jener Männer, die im hohen Alter immer noch ein Kind sind, wobei die Milde des Alters diesen kindlichen Ausdruck noch verstärkt. Alles an ihm war angelegt und gebügelt. Würde er noch leben, wäre er pflegeleicht, zumindest sieht alles danach aus!

Genauso verblüffend wie sich „Palmina“ angekündigte und für einige Minuten die Aufmerksamkeit voll auf sich gezogen hatte, so schnell war sie wieder fort.

Es wird wohl der Elefant gewesen sein, den ich am Hauptplatz vermutete, der mich von der Statue fortzog. Am Abend und an den nächsten Tage erinnerte ich mich an diese Erscheinung und ich zeichnete die Figur, irgendwann malte ich sie auch, aber wie so oft verlor ich sie in all dem Getriebe und damit waren auch alle Fragen, die ich mir stellt hatte fort.

Nicht einmal die Frage, wer der Mann war, hatte sich mir eingeprägt, den sie mit sich trug und – wer war die Dame? Ist das die Idee eines Künstlers oder gibt es eine wirkliche Begebenheit, auf die diese Skulptur verweist. Steht die Plastik doch auf einem öffentlichen Platz, da müsste es doch eine Erklärung geben.

Nach Jahren stieß ich erst wieder beim Durchblättern meiner Zeichenbücher auf „Palmina“ und erneut erweckte deses Denkmal mein Interesse.

Das Zeichenbuch, geöffnet in Mitten des Schreibtisches liegend, sollte mich daran erinnern, dem Rätsel nachzugehen. Nach Tagen war die Frage aber wieder vergessen und nur noch das Buch lag herum und war im Weg, so stellte ich es zurück ins Regal.

Das Ehepaar Belllini-Wolf war zu Tisch geladen. Norma bewunderte überschwänglich die Aussicht, die Terrasse und die Blumen, während Boby mir das Gastgeschenk übergab, dem ich keine Aufmerksamkeit widmen konnte, da seine Frau in Ton und Auftritt den Raum beherrschte.

Normas Haken, die ihre schlenkernden Arme in die Luft zeichneten, waren wirklich bedeutend. So ausfahrende Bewegungen wären gar nicht nötig, war sie doch groß gewachsen, hatte ein breiten Becken, nicht zu übersehenden Schultern, die bei dem Trägerkleid, das sie trug, wie übergroße Kleiderbügel wirkten. Sie war schlank, aber alles war an ihr groß, Hände, Füße, und unübersehbar Kinn, Kiefer und Gebiss, manches Pferd muss sie darum beneidet haben.

Zu dem Gesamtbild passte auch die selbstbewusst sonore Stimme, die ohne laut sein zu müssen, herrschte. Ich hörte ihr gerne zu, sprach sie doch im Tonfall jener städtischen Bürger, deren Gemüt unumstößlich gemütlich wirkt, aber nicht in Frage zu stellen ist.

Sie hatte neben ihrem Boby an der gedeckte Tafel Platz genommen, trug ein elegantes Kleid, das mit den Porten dezent an ein Dirndl erinnerte, aber ihre Frisur……?

„Typisch Deutsch! Die nicht mehr ganz junge Dame trägt immer noch Pubikopf und ist stolz auf ihre natürlich ergrautes Haare?“

Den bummeligen Bob, der um zwei Kopfe kleiner wie seine Frau war! kleidete eine roten Golfpullover mit weißem Saum, Schnürlsamthose mit blau geflochtenem Gürtel und Altherren-Freizeit-Mokassins. Norma wird es für ihn ausgesucht haben.

Jetzt darf ich Grit Schniders und ihren Freund den tischlernden Psychologe nicht ganz unterschlagen. Grit war auch nicht ohne, auf Gruppenfotos hatte sie sich immer gut sichtbar platziert, auch heute war sie so gekleidet. Jeder erfuhr gleich von ihr, das bedruckte Short hat sie in Mailand gekauft, auch die geblumte Hose – die gerade in ist – schmiegte sich eng an der Jungmädchenkörper der eiften Dame an

Und ihr Freund? ich erinnere mich nur an seine dunklen Augen die aus einem Kahlkopf einem fixierten, ansonst ging sein Äußeres, in dem was wir immer und überall sehen, unter.

Die Fritattensuppe war aufgetragen, jeder hatte etwas von seinen Kindern zu erzählen –  wir waren, als unsere Kinder noch zur Schule gingen im Elternverein der Waldorfschule tätig –  so war jeder neugierig, wie es den Kindern der Anderen inzwischen ergangen war.

Der Braten mit Serviettenknödel kam, das Rotkraut wurde gelobt, aber nicht gegessen, und Frau Schnider hatte von ihrem Robin zu erzählen begonnen, der in der Schule immer so gut gewesen war, aber danach muss alles schief gelaufen sein. Die Frau ist fort, er steht mit den zwei Kindern alleine da, die jetzt meist bei der Großmutter, bei ihr abgestellt wurden, die Firma pleite, Wohnung gepfändet usw.

Wir stocherte in den  Tellern, betretene Blicke wurden gewechselt und ich dachte, vielleicht ist Normas Exaltiertheit heute gar kein Problem,  da übernahm diese die Führung, wechselte abrupt das Thema, kam auf die eigene Kindheit zu sprechen in der wir doch alle farblos herumgelaufen waren, uns über den ersten Kaki gefreut hatten undschwups war sie mit einer ihrer typischen schlenkernden Armbewegung bei den Verwandten und Tanten angekommen, die doch alle so interessant waren: „Wir sollten uns doch an ihnen ein Vorbild nehmen !“ meinte sie.

Dabei zitterte eines ihrer Augen als bedarf es dafür große Anstrengungen.

„Ich weiß nicht, ob meine Tante Olly ein Vorbild sein kann?“ warf ich in die Runde.

Grits Freund, der sichtlich erleichtert war, dass das Thema Robi vom Tisch war – muss für ihn auch nicht einfach sein, dachte ich – fragte nach Tante Olly: „Magst nicht erzählen wer diese Tante war“.

Nach dem Norma wieder einen ihrer Haken in die Luft gezeichnet hatte, Boby mich aufmunternd angeblickt und Grit einen Krümel von der Hose ihres Freundes entfernt hatte begann ich zu erzählen:

„Ja, es ist wunderbar von Tante Olly, einer Jugendfreundin meiner Mutter zu erzählen aber im Leben nervte sie uns, meine Schwester und mich gewaltig.“

„Ward ihr nun verwandt oder war es, wie man so sagt, eine Nenntante?“ warf Norma ein, wobei dasselbe Auge wieder zuckte

An der Rezeption des Weißen Rössels in Kitzbühel, da machte sie schon was her. Ihre herbe Gestalt mit den borstigen Haaren, von mehreren Friseuren zur ansehnlichen Friseur aufgetürmt und  in einem Kostüm, mit dem die Königin von England vor kurzem noch in der Illustrierten abgebildet war, sprach sie ein Englisch, grammatikalisch sicher nicht immer korrekt, aber um so vollmundig vorgetragen, als hätte sie es auf dem Ascot Racecourse geübt und das Prononcieren in Oxford erlernt.

Natürlich konnte sie damit mehr den anderen Angestellten und mir imponieren, als den englisch- und amerikanischen Gästen. Im Foyer, versunken in einem gewaltigen Sofa warten ich, von der Mutter abgesetzt, bis die gestrenge Tante Zeit für mich finden wird, aber das dauerte.

Dann wies sie mir einen Tisch im Speisesaal zu, wo ich wiederum auf meine Mutter zu wartete hatte, aber das dauerte. So erlernte ich, wie interessant Langeweile und wie freundlich Serviererinnen sein können.

Bob  erhob das Glas und trank auf die Ennui, wie die Franzosen zur Lageweile sagen.  Kathy. „Lass Dich nicht irritieren, er meint das positiv, gell Du magst dieses Gefühl der Öde?“ zu Bob gewandt.

Ich ließ mich auch von dem Blick, den sie in die Runde warf, nicht ablenken und erzählte weiter:

Meine Mutter hatte sie, da keine anderen Angehörigen und Freunde da waren, gepflegt und als sie nach langem Leiden verstorben war und Mutter zur Testamentseröffnung eingeladen wurde, hatte sie ihr Haus, das in Kitzbühel auf der Sonnseite in bester Lage lag….

Kathy unterbrach mich: „Deine Tante hatte dort ein Haus ? “ fragte sie verwundert, als würde ich dort nicht hingehören „Die Imobilienpreise sind am Sonnberg so hoch, wie in London, hat mir der Kimbacher erzählt –  Du weißt schon Boby, der Graf, den ma immer in der Bar getroffen hatten“, zu ihrem Man gewandt.

Ja, das war ja das Arge, sie hatte das Haus in dieser Toplage einem Heim für Waisenkinder in Wien vermacht.

Da schauten alle, verstand doch jeder, die Enttäuschung meiner Mutter, die immer wieder beteuerte:

„Ich hab mir nichts erwartet, aber das habe ich mir nicht vorgestellt, das sie das Haus ……..!“  Den Rest des Satzes konnten wir uns selbst denken.  Das bekamen wir über Tage, in den unmöglichsten Situationen zu hören, beim Abwaschen, oder wenn sie außer Haus gehen wollte und noch im Türrahmen stand, wenn sie ein Glas hob, um einen Schluck Wasser zu trinken, immer wieder kam der Satz aus ihrem Mund wie ein Seidentuch mit Knoten. Tagelang war sie auf nichts ansprechbar, was sonst nur vorkam, wenn die Jahresbilanz um einige Groschen danebenlag, auch da herrschte absolute Grabesstille.

Dann erzählte ich von dem Herrenportrait in Öl – welches in Ollys Wohnzimmer hing und das so besonders wirkte. Es musste aus jener Zeit stammen, in der die Tante noch jung gewesen war.

Nie wurde über das Bild, schon gar nicht über den Mann der darauf dargestellt war gesprochen. All meinen Fragen in dieser Richtung wurden übergangen, denn immer, wenn ich fragte, war gerade etwas sehr Wichtiges zu tun.

„Und deine Mutter wusste auch nicht, wer das war?“ fragte Kathy.

Ein früherer Freund soll es gewesen sein, nicht bedeutend, hieß es, aber irgendwie doch, wieso hing sonst sein Bild an so dominanter Stelle im Wohnzimmer? Ja, als junge Frau soll Tante Olly in Wien gelebt haben, ihre Freundin, meine Mutter, lebte damals mit meiner Schwester, die noch ganz klein war, in Wiener-Neustadt.

„Da war dann doch mehr … und das Waisenhaus?“ fragte Frau Wolf.

Jetzt wurde spekuliert was der Herr im Leben der Tante für eine Rolle gespielt haben mag.

Aber allen war klar: Aus der Verbindung mit dem Portraitierten muss ein Kind hervorgegangen sein, das die Tante dann dem Waisenhaus übergegeben hatte – warum auch immer – und nach ihre Tod wollte die Tante ihre Schuld bei denen, die das Kind aufgezogen, pflegten oder wie immer, beglichen haben.

Zu dem Ergebnis führten auch die Überlegungen, die in unserer Familie angestellt worden waren, aber Genaues wusste auch meine Mutter nicht, obwohl sie die beste Freundin von Tante Olly war.

Die Geschichte hatte einiges aufgewirbelt, waren wir doch schon bei Kaffee und Cognac angelangt, da fügte Frau Pellegrini eine Geschichte ihrer Verwandtschaft aus dem Süden an, die ihrer weiten Verwandtschaft immer wieder zu hören war, deren Verlauf und Wahrheitsgehalt aber ganz davon abhing, wer sie gerade erzählte.

Die einen rechneten die Tante dem Zweig der Pelligrini aus Mantua zu, andere versetzten die Tante nach England, sie selbst lasst es offen.

Als junges Mädchen war sie in ein fürstliches Haus gegeben worden, wo sie zur Köchin aufgestiegen war, die bald ihre Herrschaft über die Zimmermädchen, den Gärtner und Kutscher ausdehnen konnte. Der ältere Conte, dessen Gattin früh im Kindsbett zusammen mit der lange ersehnten Tochter verstorben war hatte sich lange nicht von dem Schock erholen können, so war ihm die tüchtige junge Frau vom Lande, deren Schönheit nicht nur von den Lieferanten bewundert wurde, gerade recht, sah er in ihr doch so etwas wie das Bild seine Tochter, die in dem Alter der Dienstperson gewesen wäre, würde sie noch am Leben sein.

Herr Pellegrini war zum Rauchen auf die Terrasse gegangen, und uns war bald klar, wie die Geschichte weitergeht: Herr nimmt die Junge vom Land zur Frau und beide werden ein glückliches und bewundertes Paar. „Stimmt schon, nur musste Tante Pamela lange warten, erst als der Conte, erblich bedingt, erkrankte und seinen baldigen Tod vor sich sah, entschloss er sich, seine inzwischen so verehrte Dame zu ehelichen,“ ergänzte Frau Pellegrini.

Jetzt aber begann erst die eigentliche Geschichte. Kaum war der Conte in seine Gruft abgesenkt rief Contess Pamela den Schneider, den Schuster, den Gerber, den Weber, den Tierpräperator und Bildhauer zu sich und gab folgende Anweisungen: Der Präparator solle zusammen mit dem Bildhauer ein Puppe von 60 cm anfertigen, die dem Grafen bis auf das Muttermal auf der Stirn gleichen sollte, der Gerber feinstes Leder für Schuhe, Handschuhe und Jagdkleidung ausfindig machen, und sofort gingen die Aufträge bis den Anwesenden die gesamte Gardarobe des Herrn in Puppengröße vor Augen stand, die sie jetzt nur mehr anzufertigen hatten.

Das rechte Auge von Frau Pellegrini zuckte immer wieder, aber nur so kurz, dass ich mich immer fragte, hat es nun gezuckt oder nicht, so war mein Blick gebannt auf ihr Auge gerichtet,  wann wird es zucken und an welcher Stelle der Geschichte…?

„Was geschah nun mit der Puppe?“ fragte ihr Mann, der an der Tür stehen geblieben war.

Die einen erzählen, zu jeder Malzeit wurde so gedeckt, wie in den letzten zwei ihnen verbliebenen Jahre. Es wurde gegessen wie immer, ihr geliebter Mann saß ihr, in Gestalt der Puppe, gegenüber.

Sie soll ihn auch neben sich am Sofa liegen gehabt haben wenn sie den Tee zu sich nahm. Andere aus der Verwandtschaft erzählen,  immer wenn sie ausgegangen war trug sie ihn mit sich und nach einiger Zeit dachte sich keiner mehr etwas wenn sie mit ihrem Mann am Arm einkaufen ging und diesen fragte, was er sich heute zu essen wünscht, sie wusste ja eh, was er antworten wird, ein scalopino.

In dem Moment hätte ich doch eine Verbindung zu der „Palmina“ herstellen müssen, aber das sehen nur wir, Sie als Leser und ich als Schreiber so. Vielleicht hatte mich auch das zuckende Auge so abgelenkt, auf jeden Fall fiel der Zusammenhang mir erst nach Tagen auf.

Als ich das Zeichenbuch verräumen wollte und schon ganz vergessen hatte, wieso ich es offen am Schreibtisch liegen gelassen hatte, warf ich noch einen kurzen Blick auf die Zeichnung und-da sah ich den Zusammenhang.

Pamela! Das kann ja niemand anderes als jene Palmina sein, der in Domodossola diese monumentale Skulptur errichtet wurde. Sofort rief ich Frau Pellegrini an, aber es war keiner da.

So musste ich selbst weitere Untersuchungen anstellen. Ich schrieb Piero Longhi an, telefonierte mit dem Archivar von Domodossola, der mich an den Barbier weiterleitete, der mich der Frau Orsini empfahl, deren Mutter beim Conte gedient haben solle, diese erwähnte den Künstler Ernesto Casagallo und dessen eigenwillige Interpretation, die so gar nichts mit dem zu tun hatte was ihre Mutter berichtete.

Um diese unendliche sich ausweitende Geschichten nur einigermaßen auszubreiten, müsste ich sie langweilen, so werde ich es mit einer Kurzfassung versuchen.

Wieso wurde die Figur dort aufgestellt? Jene liebe Tante, die ja selbst keine Kinder hatte, vermachte ihren gesamten Besitz, einige hunderttausend Hektar Weinbaufläche, verteilt über weite Gebiete Italiens, der Schweiz und Frankreichs, einer gemeinnützigen Einrichtung, an der Stadt und Kirche gleichermaßen profitierten. Die stiftung war an die unbedingten Auflage gebunder, der Errichtung einer Skulptur die ihren Mann und dessen Lieb zu Ihr darstellt.

Der Auftrag wurde wie angewiesen an den in der Region bekannten Künstler und Bildhauer Ernesto Casagallo vergeben, der diese sagenhafte Liebesbeziehung dann ganz eigen interpretiert hat.

Aber ich denke schon, würde der alte Conte des Weges kommen und dieser Skulptur sehen, er wäre entzückt, wie liebevoll seine Frau ihn da gerade hält!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s